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Nokia erhält grünes Licht von China für Microsoft-Deal

ESPOO (IT-Times) - Nokia ist heute dem Verkauf der „Mobile Device“-Sparte an Microsoft einen Schritt näher gekommen. Der finnische Noch-Smartphone-Hersteller erhielt für die Transaktion nun grünes Licht der Chinesen. Nokia hofft weiterhin, den Verkauf der „Mobile Device“-Sparte an Microsoft im April dieses Jahres abschließen zu können. Diesem Ziel ist das finnische Unternehmen nun ein gutes Stück näher gekommen. Das chinesische Ministry of Commerce gab heute sein Einverständnis zu der Übertragung der Anteile bekannt. Zuvor hatten bereits die Europäische Kommission, das U.S. Department of Justice sowie einige weitere Behörden der Mobiltelefongeräte-Transaktion ihren Segen erteilt. Die Nokia Oyj (WKN: 870737) und die Microsoft Corp. hatten Ende März angekündigt, den Verkauf der „Mobile Device“ - Sparte im April 2014 abschließen zu wollen. Ursprünglich hatte man geplant, die Transaktion noch im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres in trockene Tücher zu bringen. (kro/rem)

9.4.14 05:32, kommentieren

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Drei neue Smartphones von Nokia

Nokia hat am Mittwoch auf der Microsoft-Veranstaltung Build 2014 drei neue Smartphones vorgestellt. Das neue Flaggschiff ist das Nokia Lumia 930, das viele Eigenschaften des größeren Nokia-Phablets Lumia 1520 übernimmt, allerdings in einem kompakteren Format. Die beiden weiteren Modelle Lumia 630 und 635 sind im Niedrigpreis-Segment angesiedelt. Alle drei Lumias dürften die letzten Nokia-Smartphones sein. Das Nokia Lumia 930 wird von einem 2,2-GHz-Vierkernprozessor angetrieben, der auf 2 Gigabyte Arbeitsspeicher zugreifen kann. Das Display misst 5 Zoll (12,7 cm) und zeigt 1080×1920 Pixel. Die Kamera schießt Fotos mit 20 Megapixeln und beherbergt PureView-Technik mit Carl-Zeiss-Optik. Als Betriebssystem kommt das ebenfalls frisch vorgestellte Windows Phone 8.1 zum Einsatz. Der integrierte Flash-Speicher beträgt 32 Gigabyte und lässt sich nicht erweitern, ein Speicherkartenschacht fehlt. Es soll ab Juni erhältlich sein. Als Preis nannte Lumia-Chef Stephen Elop 599 US-Dollar, für den deutschen Markt ist noch keine UVP bekannt. Nokia schließt damit die Lücke zwischen den bisherigen Topmodellen Lumia 925 mit 4,5-Zoll-Display und dem 6-Zoll-Phablet Lumia 1520. Zwar haben die Finnen noch das 4,7 Zoll große Lumia 625 im Sortiment, aber das ist eher der Mittelklasse zuzurechnen. Zwei Billig-Lumias mit 4,5 Zoll Das Gehäuse des Lumia 930 besteht ähnlich wie das Lumia 925 aus Kunststoff, das mit einem Metallrahmen umgeben ist. Dagegen sind die beiden weiteren vorgestellten Lumias vollständig aus Kunststoff. Das Lumia 630 wird es in einer Dual-SIM-Variante geben, mit der also zwei Mobilfunkkarten gleichzeitig genutzt werden können. Je nach genutzter Karte unterscheiden sich die Kachelfarben der Apps, die mit der Karte in Zusammenhang stehen. Das Lumia 635 beherrscht LTE-Turbofunk. Beide sind mit einem 4,5-Zoll-Display und 1,2-GHz-Vierkernprozessor ausgestattet und ausdrücklich im Niedrigpreis-Segment angesiedelt. Sie sollen ab Mai erhältlich sein. Nicht sicher ist, ob die Dual-SIM-Variante des Lumia 630 auch nach Deutschland kommt. Auch diese beiden Modelle werden mit Windows Phone 8.1 ausgeliefert. Nokias letztes Aufgebot Da Microsoft Nokia aufgekauft hat und die Fusion unmittelbar bevorsteht, wenn auch die Kartellwächter zustimmen, sind die drei neuen Lumias die letzten Handys des Herstellers Nokia – alle weiteren Modelle dieser Serie werden von Microsoft kommen. Es ist allerdings nicht sicher, ob Microsoft die Marke Nokia beibehält.

9.4.14 05:29, kommentieren