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Nokia löst Rätsel um Deutschland-Start des Android-Handys

Gestern hat Nokia drei neue Smartphones mit Windows Phone 8.1 vorgestellt, doch auf ein ganz anderes Gerät warten wir in Deutschland nach wie vor: das Nokia X mit Android-Betriebssystem. Heute hat Nokia dem Rätselraten um das Android-Handy ein Ende gesetzt und sich zum Deutschland-Start des Nokia X geäußert. Schon vor zwei Wochen machten Meldungen die Runde, nach denen sämtliche Vorbestellungen des Nokia X beim deutschen Ableger des Versandriesen Amazon storniert wurden. Auch auf Nachfrage haben uns Nokia und Amazon noch keine genaueren Informationen zum Verkaufsstart des Nokia X in Deutschland mitgeteilt. Doch jetzt haben wir eine offizielle Aussage vom Hersteller: Auf einer Presseveranstaltung in Berlin zu den Windows-Phone-Neuheiten Lumia 930, Lumia 630 und Lumia 635 hat Nokias Lumia-Produktmanager Kay Plätke angedeutet, dass das Nokia X in absehbarer Zeit nicht in Deutschland erscheinen wird. [UPDATE] Wie die Pressestelle von Nokia im Nachgang der Veranstaltung betonte, gibt es aber nach wie vor keine offiziellen neuen Informationen zum Verkauf des Nokia X in einzelnen Ländern. Damit ist der Verkauf in Deutschland ist also zumindest nicht vollständig aus der Welt. Die Wahrscheinlichkeit bleibt aber äußerst gering. [UPDATE ENDE] Derzeit ist das erste Nokia-Smartphone mit Android-Betriebssytem in einigen wenigen Märkten erhältlich, darunter auch in Frankreich oder Polen. In weiteren Ländern wird das Gerät ebenfalls erst erscheinen, allerdings konzentrieren sich die Finnen dabei stärker auf die Schwellenländer. Ein bisschen Hoffnung können wir uns aber vielleicht doch auf ein Android-Gerät von Nokia machen, denn wie uns Plätke erklärte, soll das Nokia X zumindest nicht in der auf dem MWC präsentierten Form in Deutschland erscheinen. Einen - sich bereits andeutenden - Verkaufserfolg vorausgesetzt, könnte sich Nokia also durchaus dazu durchringen, ein Smartphone mit Android-Betriebssystem in Industrieländern zu veröffentlichen. Bis dahin dürfte allerdings noch einige Zeit ins Land ziehen. Angepasstes Android mit eigenem App-Store Das Nokia X wurde im Februar Seite an Seite mit dem Nokia X+ sowie dem Nokia XL vorgestellt. Eine Besonderheit stellt das verwendete Android-Betriebssystem dar, denn nicht nur handelt es sich dabei um eine Premiere des Herstellers, sondern ist dort auch eine recht stark abgewandelte Version des Google OS zu finden. Viele Google-Dienste wurden durch solche von Microsoft ersetzt, und auch das UI trägt deutliche Anleihen an Windows Phone 8. Der Knüller ist natürlich auch der günstige Preis: Nur 89 US-Dollar soll das Nokia X dort kosten, wo es verkauft wird.

9.4.14 05:25, kommentieren

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FOCUS Online verrät: So fühlen sich die Lumias 930 und 630 an

Die ersten neuen Smartphones mit Windows Phone 8.1 kommen von Nokia. Mit dem Lumia 930 ist ein neues Highend-Modell darunter, dazu gibt es zwei preiswerte Einstiegsgeräte – eines sogar mit zwei SIM-Steckplätzen. FOCUS Online hat die neuen Geräte vor die Kamera geholt. Nokias jüngstes Top-Modell Ein Lumia mit 5 Zoll fehlte bislang noch im Smartphone-Portfolio von Nokia, sieht man vom Lumia Icon ab, das nur in den USA verkauft wird. Mit dem Lumia 930 hat der finnische Hersteller nun aber einen 5-Zöller für den Rest der Welt vorgestellt, der im Juni für 579 Euro auf den Markt kommen wird und eines der ersten Geräte ist, das mit dem kürzlich präsentierten Windows Phone 8.1 bestückt ist. In dem 167 Gramm schweren Smartphone mit Alurahmen und bunter Polycarbonat-Rückseite verbaut Nokia alles, was zu einem Windows Phone im Highend-Bereich gehört: ein Display mit Full-HD-Auflösung, einen flotten Snapdragon-800-Prozessor, dessen vier Kerne mit 2,2 GHz arbeiten, 2 GByte Arbeitsspeicher, einen starken Akku mit 2420 mAh, der drahtlos geladen werden kann, schnellen LTE-Datenfunk sowie eine 20-Megapixel-Kamera mit optischem Bildstabilisator. Vier Mikrofone sollen für eine herausragende Audioqualität bei Videoaufnahmen sorgen. Neue Einstiegsgeräte Das Lumia 630 und 635 sind dagegen Einstiegsgeräte mit 4,5-Zoll-Display (854 x 480 Pixel). Sie sind nahezu identisch ausgestattet – der einzige Unterschied ist, dass das Lumia 630 via UTMS online geht, das Lumia 635 via LTE. Angetrieben werden sie von einem Snapdragon 400 (4 x 1,2 GHz) und 512 MByte Arbeitsspeicher, die Kamera bringt es auf 5 Megapixel. Die beiden Lumia-Geräte sollen ebenfalls im Juni auf den Markt kommen. Sie werden die ersten Windows Phones sein, die ohne Kamera-Button auskommen und auf die Hardware-Tasten für Zurück, Startscreen und Suche verzichten – stattdessen werden im Display sogenannte Softkeys eingeblendet, wie sie Windows Phone mit Version 8.1 unterstützt. Der Preis für das Lumia 635 soll bei 179 Euro liegen, der für das Lumia 630 bei 159 Euro – zumindest in der Standardausführung, denn es ist auch eine Variante mit zwei SIM-Steckplätzen geplant, die zehn Euro mehr kosten soll. Für die beiden SIM-Karten werden jeweils eigene Kacheln für Telefonfunktionen und SMS auf dem Startscreen angezeigt, der Nutzer kann sie aber auch verknüpfen. In den Einstellungen kann er zudem jedem Kontakt eine SIM zuweisen, sodass Anrufe und SMS automatisch über diese abgesetzt werden. Windows Phone als Fitness-Tracker Sowohl Lumia 930 als auch Lumia 630 und 635 werden laut Nokia mit einer neuen, SensorCore genannten Technologie ausgestattet, die über die Bewegungssensoren des Smartphones die Aktivitäten des Nutzers erfasst, ganz so wie es Fitness-Armbänder und Smartwatches tun. Einfach das Telefon in die Hostentasche stecken und es die Schritte zählen lassen.

9.4.14 05:14, kommentieren