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Das Lumia 1320 im Test: Ein abgespecktes Flaggschiff

Nicht jeder möchte 500 Euro und mehr für ein Handy ausgeben, weshalb Nokia sein Lumia 1520 abgespeckt hat auf das Lumia 1320: Dieses hat ebenfalls den 6-Zoll-Touchscreen, kommt aber mit einfacherem Prozessor und 5-Megapixel-Kamera. Wer nicht unbedingt ein Smartphone mit dicker 20-Megapixel-Kamera und PureView-Modus wie das Nokia Lumia 1520 braucht, sich aber einen großen 6-Zoll-Touchscreen wünscht, kann mit dem Lumia 1320 bares Geld sparen: Das abgespeckte Flaggschiff mit Windows Phone 8 als Betriebssystem kostet nämlich aktuell rund 300 Euro ohne Vertrag und damit über 200 Euro weniger als das Lumia 1520. Dafür müssen Kunden aber natürlich gewisse Abstriche in der Ausstattung machen: So schießt die Kamera zum Beispiel Fotos mit maximal 5 Megapixel. Was sich sonst noch im Vergleich zum Luxus-Lumia geändert hat, klärt der Test.

9.4.14 05:07, kommentieren

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Test Nokia Lumia 1320 Fazit: Nur für App-Spartaner

Das Nokia Lumia 1320 hält einige Überraschungen bereit. So fällt es trotz abgespeckter Ausstattung einen Hauch größer und ein ganzes Stück schwerer aus als das ohnehin schon üppige Flaggschiff Lumia 1520. Die 5-Megapixel-Kamera kann natürlich nicht mit dem 20-Megapixel-PureView-Monster des Lumia 1520 mithalten, schlägt sich aber ordentlich und kassiert immerhin ein ansehnliches „Gut“. Die Videos und vor allem der Klang des Musikplayers gefallen sogar deutlich besser als noch beim Lumia 1520! Zudem hält der Akku sogar noch ein wenig länger durch und der Dual-Core-Prozessor bietet in Relation zum Preis gesehen eine überdurchschnittliche Rechenleistung. In puncto Handhabung hat sich sowieso nichts Signifikantes getan. Alles eitel Freud‘ und Sonnenschein also? Leider nein, denn der Speicher wurde auf magere 8 Gigabyte reduziert, von denen ab Werk gar nur mickerige 4,45 Gigabyte netto frei verfügbar sind. Das ist eine Liga, in der beispielsweise das Samsung Galaxy Ace 3 spielt, das inzwischen mit 150 Euro ohne Vertrag nur halb so viel kostet! Ja, das Gedächtnis lässt sich mittels Micro-SD-Karte um bis zu 64 Gigabyte erweitern, doch können Apps nicht dorthin verschoben werden. Das soll zwar mit Windows Phone 8.1 kommen – doch ob das Lumia 1320 davon jemals wird profitieren können, steht derzeit noch in den Sternen. Somit empfiehlt sich das Nokia Lumia 1320 allenfalls für Wenignutzer oder App-Spartaner, die primär (Multimedia-) Dateien nutzen, welche sich selbstverständlich problemlos auf der nicht zum Lieferumfang gehörenden Speicherkarte ablegen lassen. Nicht zuletzt sollten Interessenten, die mit dem Gedanken spielen, auf Windows Phone umzusteigen, vorab unter windowsphone.de/store überprüfen, ob die für sie wichtigsten Apps bereits für das Betriebssystem von Microsoft verfügbar sind, denn die Plattform hinkt iOS und Android zahlenmäßig noch weit hinterher.

9.4.14 05:05, kommentieren